Bonnke-Sekte

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Columba » Mi 31. Aug 2011, 11:53

SunFox hat geschrieben:Kann es sein, das wenn man überall von Liebe und Einigkeit gepredigt bekommt, das die Gefahr besteht, das einem der rechte Sinn verloren geht?

Das man lieber alles Gut heißt, anstatt Augen und Ohren ihr Werk tun zu lassen?

Bringt uns falsch verstandene Liebe zu einer gewissen Gutgläubigkeit?

man kann auch gegen sich selber zu gutgläubig sein!

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Thelonious » Mi 31. Aug 2011, 19:01

SunFox hat geschrieben:Ganz richtig lieber Ihr und wenn Thelo schreibt: "Wer bin ich, dass ich davon ausgehen dürfte, dass mein grosses, grosses Unbehagen seinerzeit der richtige Indikator war?", dann frage ich mich, was ihm heute das Recht gibt davon auszugehen zu können, das er sich seiner Zeit geirrt hat?

Kann es sein, das wenn man überall von Liebe und Einigkeit gepredigt bekommt, das die Gefahr besteht, das einem der rechte Sinn verloren geht?

Das man lieber alles Gut heißt, anstatt Augen und Ohren ihr Werk tun zu lassen?

Bringt uns falsch verstandene Liebe zu einer gewissen Gutgläubigkeit?

Liebe Grüße von SunFox


So wie Du es hier anklingen lässt, hat es doch niemand behauptet, SunFox - selbstverständlich nicht "alles Liebe und Einigkeit". Laß mich versuchen, es Dir noch auf eine andere Art und Weise nahezubringen:

Als Beispiel: Du hast bei Teilnahme an einer Veranstaltung (charismatischer Gottesdienst, Bonnkescher Missionsabend oder was auch immer) wieder die von Dir geschilderten Symptome resp. Empfindungen (Eiseskälte, Gänsehaut, großes Unbehagen, halt die ganze "Gefühlspalette", die Du schon schildertest), schlußfolgerst also daraus wieder einmal (sinngemäß): "das ist nicht Sein Geist, der hier wirkt". Oder Du Reg (ebenfalls sinngemäß) "das ist ja reiner Spiritismus im christlichen Gewand"!

Neben Dir/Euch kommt exakt in dieser Veranstaltung ein Mensch zum wahren Glauben an Jesus.

Hättet Ihr dann mit Eurer Einschätzung trotzdem Recht?

Und auch in charismatischen Gottesdiensten und selbst bei Bonnkeschen Missionsabenden kommen Menschen zum wahren Glauben an diesen wundervollen Gott!

Ohne Euch zu Nahe treten zu wollen: selbstverständlich ist man sehr von der eigenen Denomination geprägt, hat das absolute Wohlbehagen so einzig und allen in diesem bekannten Terrain, mit exakt dieser und keiner anderen Liturgie, besonders bei diesen und jeden Liedern usw.

Ganz überspitzt formuliert: Wenn Ihr Euch als (zumindest fast) untrüglicher Gefühlsindikator für das Wehen des Heiligen Geistes versteht, dann macht ihr Ihn dadurch doch einfach nur "klein". Der Geist weht wie und wo Er will!

Um dieses zu verdeutlichen hatte ich Dich, SunFox, doch auch gefragt, wer oder was Deines Erachtens nach aus einem Menschen spricht, welcher mit einem "ganz untrüglich mißbehaglichen Gefühl" aus einem adventistischen Gottesdienst kommt.

Worum es mir eigentlich geht:
schaut Euch die theologische Ausrichtung der jeweiligen Gemeindeform an, die "Denominationsspezifika".
Wird Jesus dort als der, der Er ist gepredigt: der Messias, von dem einzig das Heil kommen kann und dergl.
Das sind doch die Kriterie.
Aber lasst doch bitte diese "Gefühlskategorien" aussen vor!

In manchen Gemeinden wurde es doch schon als ***-Werk angesehen, wenn im Gottesdienst mal 'n flottes Lied gespielt wird.

Worum es mir hierbei ebenso geht: die eindeutige Betonung dessen, dass auch in o.g. Gemeindeformen echte Nachfolger Jesu beheimatet sind.

Gruß
Thelo
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon jes_25913 » Do 1. Sep 2011, 08:01

Bonnke ist mit Herzen Evangelist. Er will Menschen zu Jesus führen und glaubt sicher auch, dass Jesus heute noch Menschen heilt bzw. Wunder tut.
Dagegen gibt es sicher nichts einzuwenden. Als Evangelist ist er auch nicht zu irgendeiner Nacharbeit verpflichtet. Die sollen ja dann die örtlichen Gemeinden übernehmen.
Mit seiner Art der Evangelisation wird er sicher nur in der Dritten Welt (da vielleicht tatsächlich hauptsächlich Afrika) und vielleicht in den USA Erfolg haben. Er hat ja auch schon versucht ähnliche Veranstaltungen, wahrscheinlich auch mit großer Erfolgserwartung, in Europa durchzuführen. Nur bleibt eben auf antichristlichem Boden ein so simpler Inhalt seiner Botschaft unfruchtbar. Das zeigte auch nicht zuletzt die Verteilung seiner Evangelisationsbroschüre vor einigen Jahren an sämtliche deutschen Haushalte. Da dachte ich auch gleich, schade um das hinausgeschmissene Geld. Hätte er es mir gegeben, hätte ich wirklich etwas Wirkungsvolles zur Evangelisation Deutschlands tun können. Aber Christen sind ja immer so eng auf ihre jeweilige Konfession zugeschnitten und deshalb kann da Gott in Europa kaum noch etwas ausrichten.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Do 1. Sep 2011, 08:20

Thelonious hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Ganz richtig lieber Ihr und wenn Thelo schreibt: "Wer bin ich, dass ich davon ausgehen dürfte, dass mein grosses, grosses Unbehagen seinerzeit der richtige Indikator war?", dann frage ich mich, was ihm heute das Recht gibt davon auszugehen zu können, das er sich seiner Zeit geirrt hat?

Kann es sein, das wenn man überall von Liebe und Einigkeit gepredigt bekommt, das die Gefahr besteht, das einem der rechte Sinn verloren geht?

Das man lieber alles Gut heißt, anstatt Augen und Ohren ihr Werk tun zu lassen?

Bringt uns falsch verstandene Liebe zu einer gewissen Gutgläubigkeit?

Liebe Grüße von SunFox


So wie Du es hier anklingen lässt, hat es doch niemand behauptet, SunFox - selbstverständlich nicht "alles Liebe und Einigkeit". Laß mich versuchen, es Dir noch auf eine andere Art und Weise nahezubringen:


Hallo lieber Thelo, dafür "spricht"man ja miteinander, um gegenseitige Missverständisse zu beheben! :)

Thelonious hat geschrieben:Als Beispiel: Du hast bei Teilnahme an einer Veranstaltung (charismatischer Gottesdienst, Bonnkescher Missionsabend oder was auch immer) wieder die von Dir geschilderten Symptome resp. Empfindungen (Eiseskälte, Gänsehaut, großes Unbehagen, halt die ganze "Gefühlspalette", die Du schon schildertest), schlußfolgerst also daraus wieder einmal (sinngemäß): "das ist nicht Sein Geist, der hier wirkt". Oder Du Reg (ebenfalls sinngemäß) "das ist ja reiner Spiritismus im christlichen Gewand"!


Mal ganz abgesehen davon, das meine Empfindungen heute anders sind, wie in dem hier beschriebenem Kindheitserlebnis, schlussfolgere ich nicht so einfach mir nichts, dir nichts, das SEIN Geist dort nicht weht!

Aber es ist so etwas wie ein siebter Sinn der sich über die Jahre entwickelt, man bekommt über die Jahre eben ein geschultes Auge! Es ist ähnlich wie beim Führerschein, wenn man ihn gerade erst bestanden hat, dann wird man in bestimmten Situationen unsicher und es kann leicht zu Fahrfehlern kommen! Über die Jahre hinweg entwickelt sich auch hier ein siebter Sinn, man fährt vorausschauend und das deshalb, weil das Auge geschult ist! Das heißt natürlich nicht automatisch, das man nur noch Fehlerfrei fährt, denn auch der beste Autofahrer kann aus Unachtsamkeit Fahrfehler begehen!

Und genauso ist es im Glauben, aus Unachtsamkeit kann man "Fahrfehler" begehen!

Thelonious hat geschrieben:Neben Dir/Euch kommt exakt in dieser Veranstaltung ein Mensch zum wahren Glauben an Jesus.

Hättet Ihr dann mit Eurer Einschätzung trotzdem Recht?


Hier müßte man aber nun schon wieder einwerfen: "Was ist wahrer Glaube an Jesus?"

Natürlich kann ein Mensch auch bei solchen Veranstaltungen, ich sage mal zum Glauben an Jesus herangeführt werden, aber er ist dann immer noch erst ein "Fahranfänger"! Glaube muß sich auf die Folgezeit bewähren: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet!"

Gottes Wahrheit kann auch durch Lüge verdreht sein, deswegen beinhaltet diese Lüge immer noch hier und da Wahrheitselemente! Man ist also angehalten wie ein Goldwäscher das Gold auszusieben und das nutzlose Gestein zurück in den Bach zu werfen!

Auch ein Paulus wurde zu damaliger Zeit oft angezweifelt und er versicherte des öfteren: "Ich sage die Wahrheit und lüge nicht!" (Römer 9,1; 2.Korinther 11,31; Galater 1,20)

Und darum auch die Ermahnung in Epheser 4,25: "Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind."

Wenn nun jemand wie Reginald sagt mit spiritistischen Elementen umgeht, dann werden viele eben von diesen Elementen gefangen, sie fallen in eine Art Trance, werden enthusiastisch, es entsteht Schwärmerei, aber es können auch einige zum Glauben kommen, ohne das sie in solche Schwärmerei verfallen, man hat eben das Gold gefunden!

1.Johannes 1,6: "Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit."

Es besteht also die reale Wirklichkeit das Menschen auftreten können, die von sich aus behaupten das sie Gemeinschaft mit Jesus haben, sie aber dennoch in der Finsternis wandeln und wenn solche z.B. mit dem Spiritismus umgehen, dann lügen sie und tun nicht die Wahrheit! Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, das auch durch das Auftreten solcher Personen einige Menschen ihren ersten Anstoss bekommen sich Jesus hinwenden! Sie werden sich dann aber mit der Zeit auch von solchen Nichtwahrheitsverkündern abwenden, sie erkennen die Finsternis die letztendlich dahinter steht!

Die Wahrheit arbeitet nie mit der Unwahrheit zusammen, aber die Unwahrheit bedient sich Wahrheit nach Lust und Laune und eine wenig Unwahheit verdirbt den ganzen Teig!

Thelonious hat geschrieben:Und auch in charismatischen Gottesdiensten und selbst bei Bonnkeschen Missionsabenden kommen Menschen zum wahren Glauben an diesen wundervollen Gott!


Das will ich ja garnicht bestreiten, denn Gottes Wege sind unerforschlich, aber er bedient sich nicht der Lügner, Betrüger, Geisterbeschwörer, auch wenn diese sich noch so sehr auf IHN berufen! ER führt aus diesen unheilvollen Kreisen hinaus, ER befreit von Unwahrheit, ER sucht sein Schafe!

Und wer Gottes Wahrheit durch die Lüge verfremdet, dem sein Urteil ist gewiss, egal wie viele dadurch zum Glauben gekommen sind!

Römer 3,7.8: "Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seiner Ehre, warum sollte ich dann noch als ein Sünder gerichtet werden? Ist es etwa so, wie wir verlästert werden und einige behaupten, dass wir sagen: Lasst uns Böses tun, damit Gutes daraus komme? Deren Verdammnis ist gerecht."

Nicht die Lüge führt zur Wahrheit, sondern SEIN Geist und dieser weht wo er will und er weht auch dort, wo er meint eingreifen zu müßen! Und wenn jemand ehrlich nach der Wahrheit sucht, so wird ER sich finden lassen!

Thelonious hat geschrieben:Ohne Euch zu Nahe treten zu wollen: selbstverständlich ist man sehr von der eigenen Denomination geprägt, hat das absolute Wohlbehagen so einzig und allen in diesem bekannten Terrain, mit exakt dieser und keiner anderen Liturgie, besonders bei diesen und jeden Liedern usw.


Es ist natürlich richtig und das ist überall so, denn da wo man hineingewachsen ist, da hat man seinen Bekanntenkreis und Freunde, man fühlt sich heimisch!

Aber sind diese Umstände zwingend ein Grund dafür in der Wahrheit zu stehen? Das kann eine trügerische Sicherheit sein!

Thelonious hat geschrieben:Ganz überspitzt formuliert: Wenn Ihr Euch als (zumindest fast) untrüglicher Gefühlsindikator für das Wehen des Heiligen Geistes versteht, dann macht ihr Ihn dadurch doch einfach nur "klein". Der Geist weht wie und wo Er will!


Es geht nicht um das reine Gefühl, aber mit den Jahren entwickelt sich halt eben soetwas wie der siebte Sinn, man sieht halt eben des öfteren etwas mehr! Man schaut nicht nur auf die äußere Fassade, sondern man schaut auch dahinter! Das von außen schönste Gebäude kann innen ganz anders aussehen, es trügt also der Schein! Und eben auch im Glauben kann der erste helle Schein trügerisch sein!

Thelonious hat geschrieben:Um dieses zu verdeutlichen hatte ich Dich, SunFox, doch auch gefragt, wer oder was Deines Erachtens nach aus einem Menschen spricht, welcher mit einem "ganz untrüglich mißbehaglichen Gefühl" aus einem adventistischen Gottesdienst kommt.


Dieses mußt du nicht mich fragen lieber Thelo, aber derjenige den dieses Gefühl befällt, der muß sich fragen: "Was hat mich hier warum gestört!", und wenn er dann den Grund gefunden hat, dann muß er der Sache auf den Grund gehen! Massstab dabei Gottes Wort und erbitteten Beistand im Gebet an unseren HERRN und ER wird Antwort geben, denn bei IHM geht nichts ungehört vorbei: "Suchet, so werdet ihr finden!"
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Do 1. Sep 2011, 08:21

Thelonious hat geschrieben:Worum es mir eigentlich geht:
schaut Euch die theologische Ausrichtung der jeweiligen Gemeindeform an, die "Denominationsspezifika".
Wird Jesus dort als der, der Er ist gepredigt: der Messias, von dem einzig das Heil kommen kann und dergl.
Das sind doch die Kriterie.


Genau, das ist die Kriterie: "Wird Jesus dort wirklich so gepredigt, wie ER wirklich ist? Wird Jesus im Geist und in der Wahrheit verkündet?"

Jesus sagt von sich: "Ich bin die Wahrheit!" und ER sagt auch in Lukas 21,8: "Er aber sprach: Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin's, und: Die Zeit ist herbeigekommen. - Folgt ihnen nicht nach!", welches weitergedacht bedeutet: "Er aber sprach: Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin die Wahrheit, und: Die Zeit ist herbeigekommen. - Folgt ihnen nicht nach!"

Das ist genau das, was ich mit Gutgläubigkeit meine! Da kommt jemand daher, verkündet laut und pompös das er im Auftrag Jesu unterwegs ist und sogleich jubelt alles, obwohl uns die Warnung mit auf den Weg gegeben ist, das wir nicht jedem Geist glauben sollen!

Ich bestreite nicht, das nicht Menschen auch durch diese den Weg der Wahrheit finden können, aber dafür sind genau diese nun einmal nicht verantwortlich, sondern der HERR selbst hat die Suchenden herausgeführt: "Wer mich sucht, der wird mich finden!"

Thelonious hat geschrieben:Aber lasst doch bitte diese "Gefühlskategorien" aussen vor!


Es geht also nicht um Gefühle, sie geben nur den ersten Anstoss! Ob das Gefühl trügerisch war oder nicht, das will in der Folge dann überprüft werden! Alles andere wäre Fahrlässigkeit!

Thelonious hat geschrieben:In manchen Gemeinden wurde es doch schon als ***-Werk angesehen, wenn im Gottesdienst mal 'n flottes Lied gespielt wird.


Darum geht es garnicht, denn es heißt: "Alles was ihr tut, das tut zu Ehre Gottes!", und solange etwas im rechten Geist geschieht ist es in Ordnung: "Freut euch im HERRN alle Zeit!"

Auch Begeisterung für den HERRN ist dem Zeitgeist unterworfen und was der eine als ***-Werk ansieht, ist für den anderen Lobpreis!

Auch hier gilt das Wort: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet!" = Geistesprüfung ("Prüft aber die Geister, ob sie von Gott sind!")

Der Mensch läßt sich halt gerne von Gefühlen leiten, er sollte sich aber überprüfen, ob ihn sein Gefühl nicht eventuell trügen kann!

Thelonious hat geschrieben:Worum es mir hierbei ebenso geht: die eindeutige Betonung dessen, dass auch in o.g. Gemeindeformen echte Nachfolger Jesu beheimatet sind.


Das widerum habe ich nie bestritten und der HERR kennt die Seinen!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Do 1. Sep 2011, 08:34

Wann gewinnt folgendes Bibelwort an Bedeutung?

1.Johannes 4,1: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt."

Dieses Wort findet erst dann Bedeutung, wenn behauptet wird, das man von Gott ist! ;)

Jemand der diese Behauptung nicht aufstellt, der braucht auch nicht daraufhin überprüft werden!

Leuchtet das ein?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Columba » Do 1. Sep 2011, 09:03

SunFox hat geschrieben:Wann gewinnt folgendes Bibelwort an Bedeutung?

1.Johannes 4,1: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt."

Dieses Wort findet erst dann Bedeutung, wenn behauptet wird, das man von Gott ist! ;)



...aber die bedeutung ist nur zu finden, wenn sie aus demut vor gott kommt. das prüfen ist immerwährend menschensache, während gott die wahrheit ist.

prüfen schliesst auch ein sich selbst prüfen.


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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon jes_25913 » Do 1. Sep 2011, 16:29

SunFox hat geschrieben:Wann gewinnt folgendes Bibelwort an Bedeutung?

1.Johannes 4,1: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt."


Dann bleibt wohl von den Lehren der STA kaum etwas übrig....
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Thelonious » Do 1. Sep 2011, 18:48

SunFox hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Worum es mir hierbei ebenso geht: die eindeutige Betonung dessen, dass auch in o.g. Gemeindeformen echte Nachfolger Jesu beheimatet sind.


Das widerum habe ich nie bestritten....


Doch lieber SunFox, dass hast Du erneut in Deinem vorherigen Thread bestritten, nämlich mit Deinem (auf charismatische Gottesdienste und Bonnkeschen Missionsabenden bezogenes) :

SunFox hat geschrieben:...ER führt aus diesen unheilvollen Kreisen hinaus...


Nach Deiner "Logik" führt Er Seine Schafe aus den diesen Kreisen heraus, die dort verbliebenen würden demnach nicht zu Seiner Herde gehören. Falsch! Ich kenne z.B. dort Brüder und Schwestern im Herrn!
Noch einmal: welches Richteramt reklamierst Du damit für Dich! Eines, welches keinem Menschen zusteht.

SunFox hat geschrieben:Zu Deinem Aber es ist so etwas wie ein siebter Sinn der sich über die Jahre entwickelt, man bekommt über die Jahre eben ein geschultes Auge!...


So Du hast demnach also für "was ist geistgeführt / was nicht" einen siebten Sinn entwickelt. Sprichst demnach nicht von "Gabe". Bitte, bitte verstehe mich hier nicht falsch! Es ist definitiv nicht so "hart" gemeint, wie es vielleicht erscheint, aber Dein von Dir diesbezüglich entwickelter Sinn klingt für mich so etwas nach einer Grauzone zwischen "der Heilige Römische und Universale Inquisition oder Esoterik". Um weiteren Missverständnissen aus dem Weg zu gehen bitte ich Dich um kurze Erläuterung dieser besonderen Sinneswahrnehmung.
Bedenke doch bitte wie überheblich das klingt: Du (allein Du?) hast demnach dafür einen speziellen Sinn entwickelt!

Ich würde mir dieses "einzigartige Richt- und Urteilsvermögen" jedenfalls nicht anmaßen!

Noch einmal: ich verteidige damit nicht Reinhard Bonnke, nicht die besonderen theologischen Ausprägungen der geistlichen Gemeindeerneuerung. Habe aber ein großes, sehr großes Problem damit, wenn man anderen Christen so per se das Christsein abspricht!

Dazu noch kurz:

SunFox hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Um dieses zu verdeutlichen hatte ich Dich, SunFox, doch auch gefragt, wer oder was Deines Erachtens nach aus einem Menschen spricht, welcher mit einem "ganz untrüglich mißbehaglichen Gefühl" aus einem adventistischen Gottesdienst kommt.



Dieses mußt du nicht mich fragen lieber Thelo, aber derjenige den dieses Gefühl befällt, der muß sich fragen: "Was hat mich hier warum gestört!", und wenn er dann den Grund gefunden hat, dann muß er der Sache auf den Grund gehen! Massstab dabei Gottes Wort und erbitteten Beistand im Gebet an unseren HERRN und ER wird Antwort geben, denn bei IHM geht nichts ungehört vorbei: "Suchet, so werdet ihr finden!"


Ich frage Dich aber:
noch einmal: ein Mensch geht in einen STA-Gottesdienst, reklamiert für sich den absoluten siebten Sinn für widerchristliches zu haben, kommt aus diesem Gottesdienst und thematisiert dieses auch Dir gegenüber sinngemäß so:
Das war nicht von Gott! Es geht nicht um das reine Gefühl, aber mit den Jahren entwickelt sich halt eben soetwas wie der siebte Sinn, man sieht halt eben des öfteren etwas mehr! Man schaut nicht nur auf die äußere Fassade, sondern man schaut auch dahinter! Das von außen schönste Gebäude kann innen ganz anders aussehen, es trügt also der Schein! Und eben auch im Glauben kann der erste helle Schein trügerisch sein! (Also bis auf den ersten Satz die Worte, die Du oben bezogen auf die Threathematik geschrieben hast).

Was wäre das? Ein Patt der Siebter-Sinn-Begabten? Oder hätte dieser Mann evtl. absolut Recht? Oder war dieses - ein Gottesdienst einzig zur Verherrlichung und Anbetung unseres Gottes - vielleicht in diesem Zusammenhang einfach nur nicht der richtige "Platz" für diesen Mann, hatte er evtl. nur ganz subjektiv Probleme mit der Liturgie oder so?

Was ich Dir damit doch einfach nur klarmachen möchte ist, wie hart und überzogen Deine "Pauschalverurteilungen" (so à la "Bonnke schlecht, alle schlecht / alles schlecht) daherkommen!

Gruß
Thelo
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Thelonious » Do 1. Sep 2011, 18:49

jes_25913 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Wann gewinnt folgendes Bibelwort an Bedeutung?

1.Johannes 4,1: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt."


Dann bleibt wohl von den Lehren der STA kaum etwas übrig....


Bitte nicht auf Ausgrenzung mit Ausgrenzung reagieren!

Gruß
Thelo

edit: hier hatte ich mich eindeutig mißverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich stellt dieses von SunFox zitierte Bibelwort keine Art von Ausgrenzung dar!

Worum es mir bei diesem "Einwurf" ging: ich versuchte jetzt ja schon mehrfach klarzumachen, dass wir niemandem das Christsein pauschal absprechen dürfen, weder den Leuten der CfaN, noch Adventisten.

Gruß
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Fr 2. Sep 2011, 08:19

Thelonious hat geschrieben:Was ich Dir damit doch einfach nur klarmachen möchte ist, wie hart und überzogen Deine "Pauschalverurteilungen" (so à la "Bonnke schlecht, alle schlecht / alles schlecht) daherkommen!

Gruß
Thelo


Lieber Thelo, ich verurteile nicht pauschal, auch wenn du es in "..." gesetzt hast! Sind meine Ausführungen wirklich so schwer zu verstehen? Schreibe ich so undeutlich oder unbegründet?

Ich gebe dir mal ein paar Beispiele von Bibelkreis.ch was los ist in deiner heilen Christenwelt:

Vor wenigen Wochen war ich noch in Birma bzw. Myanmar. Die verantwortlichen Leiter der dort größten und einflußreichsten eher neo-evangelikalen Ausbildungsstätte, MIT (Myanmar Institute of Theology), berichteten mir, wie Charismatiker unter den Gläubigen des Chin-Stammes viele Spaltungen angerichtet haben. Ein amerikanisches Missionarsehepaar erzählte, wie im Norden Birmas und Indiens nach einer anfänglich positiven Erweckung dort der Schwarmgeist einbrach. Inzwischen wird der "Gottesdienst" mit viel Musik und Trommeln immer mehr ekstatisch gestaltet. Danach geschieht es nicht selten, stimuliert durch aufgepeitschte Gefühle, daß man in sexuelle Sünden fällt, wobei dies von etlichen gar nicht mehr als Sünde empfunden wird. Einige meinen in ihrer Verblendung, dies sei ein besonderer Akt der Weihe zu Ehren der Gottheit .

In Indien bat mich Ende der achtziger Jahre der damalige Leiter der Indian Evangelical Mission, Theodor Williams, zur Thematik Zeichen und Wunder Vorträge zu halten. "Unsere Arbeit wird auf dem Missionsfeld durch die Pfingstler zerstört" sagte mir wörtlich der damalige Leiter des Ausbildungsprogramms der Indischen Evangelikalen Mission.

Welche Trennungen und Spaltungen auf dem Missionsfeld durch die charismatische Frage und das Zungenreden entstehen, konnte ich leider zum Teil vor Jahren in Sri Lanka selber beobachten. Älteste, die zuvor zusammenarbeiteten, trennten sich auf einmal. Öfters muß man leider auch beobachten, daß nicht die Bibel, sondern der Geldgeber die theologische Ausrichtung bestimmt.

Unvergeßlich wird mir auch bleiben, wie ich vor Jahren in Korea gegenüber einem Pastor erwähnte, daß ich mich in meinem Beitrag kritisch zu Yonggi Cho und seinen Lehren äußere. Sofort nahm er mich zu seiner Bibelschule mit und bat mich, dieses Referat zu halten, um seine Studenten zu warnen.

Besonders schlimm sieht es diesbezüglich in Brasilien aus. Es spalten sich dort durch diese besonderen Lehren nicht nur die evangelikalen Gemeinden, auch die Pfingstler selber trennen sich fast jedes Mal auch untereinander.

Dieses Land bietet mit seinem weit verbreiteten Spiritismus den idealen Nährboden für alle möglichen und unmöglichen charismatischen Phänomene. Kürzlich kam ein Hilferuf von einer Gemeinde aus Südbrasilien, weil sich "unglaubliche Irrlehren" eingeschlichen haben. Ein verantwortlicher Pastor sagte wörtlich: "Es ist in den letzten 30 Jahren nie so hart gewesen, den Dienst in der Gemeinde zu tun, wie in den letzten Tagen." Nicht nur Gemeinden, auch Familien werden zerrissen. So heißt es weiter in diesem Hilferuf, der nur die Spitze des Eisberges ist: "Sie (Gemeindeglieder, die in den Wald gingen, um zu beten, Anm.) brachten Zweige vom Wald, die leuchteten. Und Geschwister der Gemeinde haben sich danach in dunkle Zimmer gesetzt um zu beten, bis die Zweige wieder leuchteten. Nun ist der ’Glanz' verschwunden. Und der Haß in der Gemeinde war noch nie wie nach diesen Erfahrungen." In diesem Land wachsen jene Gemeinden am schnellsten, die die extremsten charismatischen Irrlehren vertreten und kaum getarnten Spiritismus praktizieren.

Von Mexiko berichtet Dr. Karl-Heinz Schmalenbach, der dort im Osten viele Jahre als Pioniermisionar wirkte, von ähnlichen Spaltungen durch pfingstlich-charismatische Lehren, Personen und Strömungen. Auch wurde versucht, zum Teil leider erfolgreich, Gemeinden abzuwerben.

Ein Missionar in Namibia erzählte mir von einem Fall von "Gemeindewachstum" durch die Gabe der "Prophetie", der sich in Windhoek vor einigen Jahren abgespielt hatte. Ein "Prophet" kam nach Windhoek in die Freie Christengemeinde und berichtete von einer Vision. In einer Art Himmelsleiter sah er 200 neue Ehepaare im Laufe einiger Jahre zur Gemeinde hinzukommen. Als nach vier Jahren immer noch nichts in dieser Richtung geschehen war, holte man Petrao Bauer, einen Pfingstprediger aus Pretoria, Südafrika. Man wollte herausfinden, warum sich die Vision sich nicht erfüllt hatte. Vor versammelter Gemeinde erklärte er, angeblich durch prophetische Eingebung, im Beisein des Beschuldigten, der verantwortliche Pastor lebe im Ehebruch. Dies traf überhaupt nicht zu, doch ein Teil der Anwesenden glaubte dieser "Prophetie" und darüber spaltete sich bzw. zerbrach die Gemeinde.

In Kapstadt, Südafrika, klagte der Studentenpfarrer Roger Palmer, wie der "Toronto-Segen" sogar charismatische Gemeinden gespalten hat. Er beklagte wörtlich: "Wo sind die Pastoren, die 'Wolf' rufen?" Leider muß man heute bei vielen Verantwortlichen feststellen, wie sie große Sympathie mit den reißenden Wölfen (Apg. 20,29) haben, über die zerrissenen Schafe breitet man immer öfters diskret und vornehm den Mantel des Schweigens, bzw. die Decke einer seelischen Liebe, die anscheinend alles toleriert.

Als meine Frau und ich 1997 Madagaskar besuchten, klagte mir der Präsident der madagassischen Baptisten, Rabenja Andrianavalona, wie ein amerikanischer Evangelist namens Mike Franzen den Leuten erklärte, "wer glaubt, der wird auch gesund". "Ich sage meiner Gemeinde, daß dies nicht stimmt". Sein Kommentar: "Wir werden gegenwärtig von dieser Welle überschwemmt". So ist leider dieses ferne Eiland auch in dieser Hinsicht keine "Insel der Seligen" mehr. So war auch Bonnke in Antananarivo. Eine Schwester namens Eliette vom Kassettenverleihdienst berichtete uns, wie durch seine Verkündigung große Enttäuschungen hinterlassen wurden und viel Verwirrung entstand bei denen, die nicht geheilt wurden.

Ein Heer von frustrierten und enttäuschten Seelen ist leider nicht nur die Beobachtung in Madagaskar, sondern praktisch überall das Resultat, wo Reinhard Bonnke die Massen aufgepeitscht hat. Manchmal läßt dieser "Völkerfischer" nicht nur einen Trümmerhaufen, sondern auch buchstäblich Tote zurück, wie kürzlich bei einem Feldzug in Nigeria, wo 15 Menschen zu Tode getrampelt wurden. Leider wurde von keinem berichtetet, daß ihn Bonnke wieder auferweckt habe.

Auf Mike Franzens Spuren stieß ich auch in Peru. Die Missionare dort berichteten mir, wie fast 50% der evangelikalen Gemeinden mit dem Phänomen des Umfallens, dem sogenannten "Ruhen im Geist", konfrontiert werden, und es besteht eine große Verunsicherung.

Ganz verheerend sieht es zum Teil in den Ländern der ehemaligen Sowjet-Union aus. Viktor Gräfenstein, der in Odessa in der Ukraine arbeitet, berichtete, wie die neue Form der charismatischen Gottesdienste einerseits viele anziehen, andererseits sind die Leute sehr oft danach für das Evangelium verschlossen. Ein kurze Zeit wird man ähnlich wie bei einer Droge stimuliert, dann stellt sich jedoch Ernüchterung und Verhärtung ein. Der tragische Effekt ist, daß Leute eigentlich nur noch dort in den Dörfern unbefangen und offen gegenüber der Frohen Botschaft reagieren, wie man es in den früheren Jahren beobachten konnte, wo die Charismatiker noch nicht Fuß gefaßt haben. Fast 50 % der Einwohner von Odessa, so Viktor Gräfenstein, wollen nun nichts mehr mit dem Evangelium zu tun haben. Der Eindruck, vor dem Paulus in 1. Kor. 14,23 warnt, "die Leute denken, ihr seid von Sinnen", hat sich bei ihnen festgesetzt und wird nun unterschiedslos auf alle übertragen, die sich evangelikal oder biblisch nennen.

Auch in Riga, Lettland, ergab sich im Gespräch mit führenden Lutheranern eine kritische Einstellung zu diesen Bewegungen. Man ist skeptisch gegenüber pfingstlich-charismatischen Strömungen. Zwar kämen, so sagte man mir, aus dieser Richtung manche belebende Impulse, doch früher oder später kommt es fast unweigerlich zur Spaltung.

Ähnlich äußerte sich damals (1994) der Generalsekretär der Baptisten Lettlands. Auf die Frage, wie sie als Freikirche zu den charimatischen Kreisen stehen, hob er nur abwehrend die Hände. In Köln hatte er einmal eine charismatische Veranstaltung besucht. Klatschen, Tanz, Ausrufe wie "jetzt kommt der Geist", Heilungen usw. Sein Kommentar: "Es war schrecklich." Wörtlich war ihm in Erinnerung geblieben, wie der Prediger sagte: "Kommt morgen, morgen kommt ein stärkerer Geist."

Die Ungarische Evangelische Allianz war traditionell sehr ablehnend gegenüber allen pfingstlich-charismatischen Tendenzen. Hier war sie sogar noch strikter als früher die Deutsche Evangelische Allianz. Inzwischen ist in Budapest die größte Gemeinde Europas mit mehr als zehntausend Mitgliedern entstanden, begleitet von Spaltungen und Trennungen. Ihr Einfluß breitet sich inzwischen über ganz Ungarn aus. Sie beruht auf der "Wort des Glaubens"-Bewegung, die ihre Wurzel in dem "Neo-Gnostiker" Kenneth Hagin in den USA hat. Dementsprechend nennt sie sich auch "Glaubensgemeinde", geleitet von Sándor Németh. Sie ist eigentlich in etlichen Bereichen einer Psychosekte ähnlicher als biblischem Christentum.


Edit: Schreibfehler
Zuletzt geändert von SunFox am Fr 2. Sep 2011, 08:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Fr 2. Sep 2011, 08:23

Als ich in Omsk, Westsibirien, Rußland, einen Baptistenprediger nach seinen Erfahrungen mit den Charismatikern fragte, lautete zu meiner Verblüffung die Antwort: "Die Leute sind nicht wahrhaftig." Verblüfft war ich deswegen, weil man mir dies auch in anderen Teilen der Welt bestätigte, nämlich, daß besonders die Leiter solcher Gemeinden und Bewegungen sich nicht an ihre Verträge halten, öfters (nicht immer) undurchsichtig wie unwahrhaftig sind.

Berichte vom Missionsfeld sind oft geschönt, übertrieben und manchmal reines Wunschdenken, was Heilungen und angebliche Erweckungen oder gar Totenauferweckungen betrifft. Der Zweck heiligt hier offenbar die Mittel. Selbst Ilan Zamir, inzwischen verstorbener ehemaliger Präses der Messianisch-Jüdischen Allianz in Israel, der Anhänger des "Toronto-Segens" war, gestand mir gegenüber offen, wie es für ihn keine Frage ist, daß viele Berichte der Charismatiker vom Missionsfeld nicht der Wahrheit entsprechen. Dies erinnert auch an die Klage von Elias Schrenk über die damalige Pfingstbewegung: "Ich kann mir nicht vorstellen, eine Bewegung zu reinigen, die so viele Lügen verbreitet hat."

In Nazareth, Israel, geschah kürzlich eine große Spaltung in einer Gemeinde, die diesen pfingstlichen Phänomenen gegenüber eher tolerant war. Doch dann rissen besondere Gabenträger mit großem Sendungsbewußtsein und extremen Manifestationen die Leitung an sich und eine einst schöne Gemeindearbeit lag in Trümmern, bzw. wurde in der Mitte zerrissen.

---

Und mir vorwerfen, ich grenze aus?

Wer sich mit den Wölfen zusammen tut, der muß auch mit ihnen heulen! ;)

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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Thelonious » Fr 2. Sep 2011, 17:21

Ach was ist nur los in "meiner heilen Christenwelt"! :shock: :roll:

Lieber SunFox,

b i t t e unterlasse simpel diese Ausgrenzungsversuche anderer Christen. Es gibt "Licht und Schatten" (soll heissen: Gutes aber auch absolut missratene Entwicklung in charismatischen Gemeinden.

Ich bin nicht der "Advokat" Reinhard Bonnkes, im Gegenteil!

Noch einmal: auch dort sind liebe Brüder und Schwestern gemeindlich beheimatet! Und ich lasse einfach nicht zu, dass diese hier unter eine Art von "Generalverdacht" geraten.

Gruß
Thelonious

PS. Warum beantwortest Du die Frage nicht, was Deines Erachtens nach von einem Menschen zu halten wäre, welcher derartige personenbezogene Negativpauschalurteile über die STA verbreitet?
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Sa 3. Sep 2011, 03:48

jes_25913 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Wann gewinnt folgendes Bibelwort an Bedeutung?

1.Johannes 4,1: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt."


Dann bleibt wohl von den Lehren der STA kaum etwas übrig....


Das du lieber jes einmal mehr deinen unqualifizierten Senf dazu abgeben mußt war fast schon zu erwarten!

Adventistische Theologie hat ein gutes Fundament, nein nicht ein gutes, sondern das beste Fundament, nämlich Gottes Wort und braucht sich vor niemanden zu verstecken! (2.Petrus 1,19)

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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Sa 3. Sep 2011, 04:11

Thelonious hat geschrieben:Ach was ist nur los in "meiner heilen Christenwelt"! :shock: :roll:


Die lieber Thelo besteht nicht! (Lukas 12,53)

Thelonious hat geschrieben:Lieber SunFox,

b i t t e unterlasse simpel diese Ausgrenzungsversuche anderer Christen. Es gibt "Licht und Schatten" (soll heissen: Gutes aber auch absolut missratene Entwicklung in charismatischen Gemeinden.


Was hat das Licht mit der Finsternis zu schaffen?

Außerdem so wie du mir das unterstellst tue ich es doch garnicht:

SunFox hat geschrieben:Und so ist zum Beispiel ein Herr Bonnke bei mir da durchgefallen, was aber nicht bedeutet, das seine ganze Zuhörerschaft gleich mit durchgefallen ist!


Thelonious hat geschrieben:Ich bin nicht der "Advokat" Reinhard Bonnkes, im Gegenteil!


Das Gegenteil? Dann laß mal hören! ;)

Thelonious hat geschrieben:Noch einmal: auch dort sind liebe Brüder und Schwestern gemeindlich beheimatet! Und ich lasse einfach nicht zu, dass diese hier unter eine Art von "Generalverdacht" geraten.


Ich habe keinen Generalverdacht ausgesprochen, bloß wer immer wieder bei Rot über die Straße rennt wird irgendwann einmal überfahren!

Thelonious hat geschrieben:PS. Warum beantwortest Du die Frage nicht, was Deines Erachtens nach von einem Menschen zu halten wäre, welcher derartige personenbezogene Negativpauschalurteile über die STA verbreitet?


Ich habe kurz dazu etwas gesagt, es reicht dir aber wohl nicht!

Aber wer sagt einem denn immer, das man beim Thema bleiben soll, da dieses oder jenes OT ist? ;)

Die STA ist hier nicht das Thema, sondern die Praktiken, die Arbeitsweise, das Auftreten des Herrn Bonnke!

Wünsche dir einen schönen Tag! :praisegod:

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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon jes_25913 » Sa 3. Sep 2011, 08:08

Ich frage mich, woher kommt dieser Hass auf Bonnke? Oder weshalb kämpfen die einen, die sich Christen nennen pauschal gegen andere, die sich auch Christen nennen? - Weshalb trägt man nicht Schmerz über die Zerissenheit der Christen? Weshalb sucht man nicht die Wahrheit, sondern behauptet stets steif und fest, was wir lehren ist die einzig richtige Lehre, was wir tun ist das einzig Richtige? Dieser sagenhafte Hochmut der Christen ist Ursache, dass Gottes überall auf der Welt gespottet wird. Tagtäglich wird das Heilige besudelt.
Alle Christen, die gegenwärtig auf der Erde leben sind Laodizea - Christen (offb. 3,17-18). Also sollte jeder wissen, was zu tun ist....

Natürlich gibt es innerhalb der charismatischen oder Pfingstgemeinden vieles was nicht okay ist. Aber der Hauptgrund für die Anfeindungen dieser Grupierungen ist offensichtlich: Ihr Wachstum, das andere neidisch macht.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Columba » Sa 3. Sep 2011, 09:40

jes_25913 hat geschrieben:Aber der Hauptgrund für die Anfeindungen dieser Grupierungen ist offensichtlich: Ihr Wachstum, das andere neidisch macht.


...nur Bookes-Gemeinde wächst nicht! Er ist einzelgänger und hinterlässt chaos, enttäuschung und in afrika den islam. ...nur eines wächst - Bonnkes zettelkasten, wo abertausende ihre bekehrung mit unterschrift behaupten.

Grüße Columba
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Sandra73- » Sa 3. Sep 2011, 10:21

Wachstum ist sicher NICHT das Kriterium für Wahrheit und Bibeltreue :roll:
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Columba » Sa 3. Sep 2011, 10:29

ich habe ja nichts über wachstum gesagt, sondern über "wachstum, die neidisch macht.

Grüße Columba
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Sandra73- » Sa 3. Sep 2011, 10:42

Ich habe doch nicht Deine Aussage gemeint, Columba, sondern die von jes... ;)
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon jes_25913 » Sa 3. Sep 2011, 17:40

Sandra73- hat geschrieben:Wachstum ist sicher NICHT das Kriterium für Wahrheit und Bibeltreue :roll:
Das habe ich ja auch nicht behauptet, sondern nur, dass dieses Wachstum der Pfingstbewegung viele andere christliche Gruppierungen neidisch macht. Und das ein Grund für die Angriffe sein könnte.

Man darf bei aller Kritik an der Pfingst- und charismatischen Bewegung nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
Menschen wenden sich dorthin, wo sie den Eindruck haben, dass sie da Hilfe empfangen. Da Gott übernatürlich ist, ist also auch übernatürliche Hilfe zu erwarten. Was sonst? Das war ja auch bei Jesus und zu der Apostel Zeiten so. Sogar zur Zeit des A.T. Dagegen ist unsere Zeit arm am Übernatürlichen. In vielen Gruppierungen ist da überhaupt nichts zu merken. Also, weshalb sollte man dann einer solchen Gemeinde beitreten, wo man von Gott nichts merkt? Wo der einzige Sinn in einer Vertröstung auf ein besseres Jenseits besteht?

Ich habe damals am Anfang der charismatischen Bewegung diese als sehr segensreich empfunden. Wenn wir im Gebetskreis auf den Geist hörten, der verborgene Sünden ans Licht brachte, in spezielle Situationen das rechte tröstende Wort sprechen lies, oder das hilfreiche "Bild" gab - das war schon sehr hilfreich und Gott näher bringend. Vorher kannte ich so etwas nicht. Auch ist bei uns niemand in Trance gefallen oder hat sich ungebührlich benommen. Im Gegenteil, nie vorher habe ich eine so gute, reine Atmosphäre erfahren. Da habe ich erstmals ein Empfinden für Heiligkeit bekommen.
Wenn ich mir allerdings manche Pfingstvideos ansehe dann wird mir übel.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Gnu » So 4. Sep 2011, 12:03

SunFox hat geschrieben: PS: Jetzt werden wir aber gänzlich OT und sollten zum eigentlichen Thema zurückkehren! ;)

Das Thema ist ja Bonnke-Sekte. Bonnke ist ein Vollblutpfingstler, oder täusche ich mich? Wenn man die Pfingstbewegung als unbiblisch entlarven kann, dann ist auch Bonnke out.

Für mich ist die Zeit der Pfingstgläubigkeit hinter mir. Ich bin da herausgewachsen und würde nie mehr zurückkehren, ausser die Pfingstbewegung beweist mir durch Taten, dass sie eine christliche Bewegung ist und nicht Spiritismus mit biblischer Terminologie.

Es kann nun schon sein, dass die Pfingstler die am schnellsten wachsende christliche Gemeinschaft sind und dadurch Neid erwecken. Bei mir geht es aber nicht um Neid und auch nicht um Gemeindewachstum, sondern darum, ob mir eine Gemeinschaft hilft, einen heiligen Lebenswandel zu führen, oder eben nicht.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Columba » So 4. Sep 2011, 12:16

Gnu hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Das Thema ist ja Bonnke-Sekte. Bonnke ist ein Vollblutpfingstler, oder täusche ich mich? Wenn man die Pfingstbewegung als unbiblisch entlarven kann, dann ist auch Bonnke out.


ich würde das nicht vermischen. die pfingstgemeinden sind aus dem anfang des 20. Jh. mit viel früheren vorläufern. Bonnke sehe ich eher als der charismatischen bewegung, die in den 60er Jahren entstanden ist, zugehörig. dabei muss man auch da unterscheiden: die römisch-katholische orientierte charismatische bewegung ist alles andere als ein Bonnkeverein.


Grüsse Columba
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon kingschild » So 4. Sep 2011, 16:01

Gnu hat geschrieben:Mein Prediger.... und er lehrt,...... dass die Geistestaufe ein dämonisches Ritual ist.


Mt 3:11 Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, so daß ich nicht gut genug bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch im heiligen Geist und mit Feuer taufen.


Apg 19:6 Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten.

Paulus und Johannes also Diener einer dämonischen Lehre? :o

Manchmal wird viel gepredigt aber die Verfehlung bleibt wie wir sehen allen nicht erspart (Prediger eingeschlossen).

God bless
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Gnu » So 4. Sep 2011, 21:01

kingschild hat geschrieben: Apg 19:6 Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten.

Paulus und Johannes also Diener einer dämonischen Lehre? :o

Wenn du die Bibel oberflächlich liest oder die Praxis der pfingstlerischen Geistestaufe nicht kennst, dann kannst du natürlich leicht zu solchen Fehlschlüssen kommen.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon onThePath » So 4. Sep 2011, 22:17

Gnu hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben: Apg 19:6 Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten.

Paulus und Johannes also Diener einer dämonischen Lehre? :o

Wenn du die Bibel oberflächlich liest oder die Praxis der pfingstlerischen Geistestaufe nicht kennst, dann kannst du natürlich leicht zu solchen Fehlschlüssen kommen.


An Paulus habe ich keinerlei Zweifel,
aber was bewirkt die moderne "Geistestaufe" ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Mo 5. Sep 2011, 05:21

Wenn es heißt, das man nicht jedem Geist glauben soll, dann bedeutet das auch, das man aufpassen soll mit was für einen Geist man getauft wird! ;)

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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Gnu » Mo 5. Sep 2011, 06:36

onThePath hat geschrieben: aber was bewirkt die moderne "Geistestaufe" ?

Man bekommt einen unheiligen Geist, der einen falschen Jesus verkündigt und der es unmöglich macht, die Gebote Gottes zu halten. Man meint dann automatisch, man sei in den Augen Gottes heilig genug für das Jerusalem droben. Das geistliche Erleben wird auf die Gefühlsebene verschoben, man lässt sich von Eindrücken und Visionen leiten. Selbstverständlich meint man auch, man werde bei der Erstauferstehung und Entrückung dabei sein.

Bis Jahweh sich des Sünders erbarmt und ihn eines Besseren belehrt. Der Weg aus der Falle der Pfingst-Charismatik ist aber sehr schwierig und meistens schmerzhaft. Wir könnten für Reinhard Bonnke beten, dass ihm so etwas zustösst und er alle seine Predigten widerruft.
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon bigbird » Mo 5. Sep 2011, 08:58

Hallo Leute
Ihr seid vom Thema abgewichen, darum habe ich ein bisschen gelöscht.

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Kalle » Mo 12. Sep 2011, 09:18

Liebe/r Jes_25913,

hier geht es nicht um Hass. Kein Mensch hasst Reinhard Bonnke, warum sollten wir?

Aber leider ist in vielen pfingstlichen und charisamtischen Kreisen immer noch jede Form von Kritik oder nur das leise Nachfragen schon ein Zeichen von Hass und der Betreffende ein Werkzeug Satans, weil hier das Reich Gottes angegriffen wird.

Da kann ich als ehemaliger Pfingstler heute nur den Kopf schütteln über die Verdrehung, die ich selbst jahrelang mitgetragen habe. Wir haben es doch hier nicht mit dem Königreich Gottes zu tun, sondern mit folgenden:

Ein Mann ernennt sich nach einer kurzfristigen (und sehr rudimentären) Bibelschulausbildung selbst zum Evangelisten, wird dadurch unfehlbar und preist seit Jahren Erfolge auf dem Missionsfeld, die man selbst bei gutmütigster Betrachtungsweise nicht nachvollziehen kann. Die Millionen von Bekehrten - man findet sie bei einem Besuch in Afrika nicht, genau so wie die vielen Wunderheilungen.

Die eigenen Leute haben Reinhard Bonnke schon seit Jahren bestätigt, dass an ihm und seiner Arbeit nichts dran ist. "Vom Minus zu Plus" ist genau so hilflos und uneffektiv wie die "Feuerkonferenzen". Das Geschäftsgebaren von CfaN ist (um es mal positiv auszudrücken) sehr verschwiegen. Alle Projekte in der Vergangenheit sind gescheitert.

Gewogen - und für zu leicht befunden!
Kalle
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon jes_25913 » Mi 14. Sep 2011, 09:50

Kalle hat geschrieben:Liebe/r Jes_25913,

hier geht es nicht um Hass. Kein Mensch hasst Reinhard Bonnke, warum sollten wir?
Lieber Kalle,
(ich bin auch ein "er") ich hab jetzt die vorhergehenden Texte nicht nochmals gelesen. Möchte es auch nicht, da mir Bonnke und sein Werk persönlich nicht wichtig sind. Trotzdem meinte ich ihn etwas in Schutz nehmen zu müssen.

Aber leider ist in vielen pfingstlichen und charisamtischen Kreisen immer noch jede Form von Kritik oder nur das leise Nachfragen schon ein Zeichen von Hass und der Betreffende ein Werkzeug Satans, weil hier das Reich Gottes angegriffen wird.
Gut, lassen wir das Wort "Hass" mal außen vor. Ist denn Kritik nicht allgemein etwas unter Gläubigen, das nur schwer akzeptiert wird? - Wie schnell ist man auch hier im Forum dabei, Andersmeinende als Irrende und andere Verführende (zumindest geheim, auch wenn man es nicht immer ausspricht) anzusehen? - Es ist doch das alles ein Zeichen der eigenen Unsicherheit, da man seine eigenen Ansichten nicht rational begründen kann, aber unbedingt an ihnen festhalten möchte.
Da kann ich als ehemaliger Pfingstler heute nur den Kopf schütteln über die Verdrehung, die ich selbst jahrelang mitgetragen habe. Wir haben es doch hier nicht mit dem Königreich Gottes zu tun, sondern mit folgenden:
Du meinst also jetzt speziell dich als ehemal. Bonnke- Anhänger? Oder allgemein die Pfingstler?
Ein Mann ernennt sich nach einer kurzfristigen (und sehr rudimentären) Bibelschulausbildung selbst zum Evangelisten, wird dadurch unfehlbar und preist seit Jahren Erfolge auf dem Missionsfeld, die man selbst bei gutmütigster Betrachtungsweise nicht nachvollziehen kann.
Leider ist es wahr, dass viele Prediger und Evangelisten einfach gestrickt sind. Aber meinst Du wirklich, dass von den vielen Tausenden, die zu seinen Veranstaltungen kommen, kein einziger übrig bleibt, der irgendwie ernst mit dem Glauben machen möchte?
Die Millionen von Bekehrten - man findet sie bei einem Besuch in Afrika nicht, genau so wie die vielen Wunderheilungen.
Immerhin muss man es erst einmal viele Menschen fertigbringen, so viele Menschen zu einer Sache zu versammeln, egal jetzt ob Politiker oder Evangelist.
Heilungen wären ja immer erst einmal nur Symptomheilungen, da ja die Ursachen für irgendwelche Krankheiten nur derjenige beseitigen kann, der sie hervorgerufen hat.
Die Heilungen wären also nur "Zeichen" dafür, dass in Jesus das Heil ist.
Du meinst nicht, dass vielleicht Hundert Menschen einer Versammlung bekehrt sein könnten?
Die eigenen Leute haben Reinhard Bonnke schon seit Jahren bestätigt, dass an ihm und seiner Arbeit nichts dran ist. "Vom Minus zu Plus"
Ja, das ist natürlich der Naivität Bonnkes zu schulden, dass er meinte mit "Vom Minus zu Plus" sei etwas in Europa zu erreichen. Die gleiche Naivität findet man aber auch bei dem Werk Werner Heukelbachs, oder auch allen anderen evangelistischen Bemühungen. Ich komm`jetzt nicht auf den Namen. Aber es wurden alle zwei, drei Jahre deutschlandweit evangelistische Veranstaltungen durchgeführt, die per Satellit in die einzelnen Ortsgemeinden übertragen wurden.
Das gegenwärtige Christentum ist nicht in der Lage wirkungsvoll zu evangelisieren. Dazu wäre eine Erneuerung und Vertiefung des Glaubens nötig, für die ich arbeite.
ist genau so hilflos und uneffektiv wie die "Feuerkonferenzen". Das Geschäftsgebaren von CfaN ist (um es mal positiv auszudrücken) sehr verschwiegen. Alle Projekte in der Vergangenheit sind gescheitert.

Gewogen - und für zu leicht befunden!


Letzterer Satz gilt für uns alle.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon SunFox » Do 6. Okt 2011, 15:03

jes_25913 hat geschrieben:Man darf bei aller Kritik an der Pfingst- und charismatischen Bewegung nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.


Hallo lieber jes, ich ziehe nur den Stöpsel raus, dann sitzen sie schnell auf dem Trockenen! :mrgreen:

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Re: Bonnke-Sekte

Beitragvon Bernd68 » Do 31. Mai 2012, 09:44

SunFox hat geschrieben:Hallo lieber jes, ich ziehe nur den Stöpsel raus, dann sitzen sie schnell auf dem Trockenen!

bei den Charismatikern fließt immer wieder von Neuem Wasser nach ... :mrgreen:

Grüßle, Bernd.
4. Mose 14,24;
Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein anderer Geist in ihm war
und er mir völlig nachgefolgt ist - ihm werde ich in das Land bringen,
in das er hineingegangen ist; und seine Nachkommen sollen es besitzen.
Bernd68
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