Liebe ist interreligiös

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Mo 28. Okt 2013, 16:47

Pow, Du bist eine pauschalisierende Dreckschleuder. :lol:

Damit rammst Du höchstens Deine Gesinnung in Grund und Boden.

Mich würde mal interessieren, was für einen Gott Du Dir zurechtreimst-

lg, oTp
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon POW » Mo 28. Okt 2013, 16:52

onThePath hat geschrieben:Pow, Du bist eine pauschalisierende Dreckschleuder. :lol:


:arrow: :idea: :umarm:

Und siehe, wieder ein vorbildlicher Vertreter seines Gottes!

:lol:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Mo 28. Okt 2013, 17:53

Liebe ist interreligiös... es ist durchaus möglich Liebe - oder zumindest: liebevolle Freundlichkeit - auch im Internet zu leben. Das Pochen auf wörtliche Schriftaussagen - egal ob von dieser oder jener Seite - geht an der Liebe vorbei, ja, die Liebe geht an der Verabsolutierung von Worten zugrunde. Weil das so ist, besteht das Reich Gottes auch nicht in Worten, sondern in Kraft (1.Kor 4,20), in der Kraft der Liebe, denn: Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung (Röm 13,10). Lieblose Worte aber, entspringen dem Übelwollen im Herzen. Das Übelwollen ist jedenfalls nicht des Gesetzes Erfüllung, egal in wessen Menschen Herz es sich niederlässt. Schoham sagt korrekt:

Schoham hat geschrieben:Was der Mensch säht muss er ernten. Das ist ein Gesetz das man immer wieder sehen und erleben kann.

Ja, das ist ein Gesetz, welches gilt, ob als Gottes Gesetz oder als Naturgesetzmässigkeit verstanden. Deshalb: Wer in seinen Aussagen gerne verstanden und ernst genommen werden möchte, der bemühe sich darum, den andern zu verstehen und ernst zu nehmen. So entstehen gute, wertvolle und sinntiefe Gespräche.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Mo 28. Okt 2013, 18:14

POW hat geschrieben:So hat nun jedes Forum seinen Ruf...


Und Du mein Guter, um es in deiner Art zu formulieren, Du hast es in den letzten Jahren stark mitgeprägt.

Herzlichen Dank Erbreich für deinen wohltuenden Beitrag :].
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 28. Okt 2013, 20:47

@Erbreich

Wer Gott und sein Wort im Herzen verankert, wird sich in jeglichen Situationen danach richten können und danach leben können.

Als ob Liebe leben nicht in jeglichem Wort und auch jeglicher Tat ginge ;)

Sonst sag bitte genau, warum das so nicht stimmt oder so, denn jenes sage ich, der die Bibel hauptsächlich beim Wort nimmt!! Danke!!!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Mo 28. Okt 2013, 21:52

Jeffrey mc hat geschrieben:Als ob Liebe leben nicht in jeglichem Wort und auch jeglicher Tat ginge ;)

Ganz bestimmt geht Liebe leben nicht mit jeglichem Wort und nicht mit jeglicher Tat. Liebe ist zum Beispiel nicht im Lügenwort und nicht im Mord. Aber es gibt auch subtilere Worte und Taten als Lüge und Mord, die einem Leben in Liebe widersprechen.

Auch ein Gotteskind darf sich nicht anmassen, jenseits von Gut und Böse zu stehen. Es wäre reine Überheblichkeit und Grössenwahn, zu denken, als ein Nachfolger Christi könne der Mensch Tun und Lassen was er wolle, da bei ihm alles in Liebe geschehe.

Mit der Liebe ist es wie mit dem Glauben: Ohne entsprechende Werke sind sie beide nutzlos (siehe Jak 2).
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 28. Okt 2013, 21:59

@Erbreich:
hast du mein "jeglich" so verstanden, dass du gesagt hast, wo liebe nicht zu finden ist?

Wenn ja, und ich würde gerne eine Antwort haben, dann sage ich dir, dass Taten und Worte, die in und aus Liebe geschehen, unterschiedlich sein können (wie Berührungen sein können; jemanden helfen sein kann; etc), wobei ich dich dann bitten würde wenn das "jeglich" anders verstanden hast, dann noch mal auf jenen Beitrag einzugehen (also auf den du letzen antwortetest). Danke
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 29. Okt 2013, 10:32

@Jeffrey mc
Ich weiss nicht, wie du das Wort "jegliche" verstehst, Jeff, für mich bedeutet es dasselbe wie "jede". Deine Aussage lautete in meinem Verständnis dahingehend, dass, wer die Liebe lebe, jedes Wort und jede Tat äussern und tun könne. Dem widerspreche ich am Beispiel von Lüge und Mord. Wer lügt oder mordet, dem fehlt es in diesem Moment an Liebe. Und genauso kann es auch mit wesentlich subtileren Worten und Taten sein. Ja, man kann sogar lieblos Liebe predigen und mit Gewalt Menschen bekehren, wie die menschliche Geschichte zur Genüge zeigt. Deshalb, Jeff: Liebe leben geht nicht mit jeglichem Wort und auch nicht mit jeglicher Tat. Nicht einmal mit jeglichem Gedanken.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Di 29. Okt 2013, 11:37

Jemanden verurteilen ist sicherlich gegen die Liebe.
Genauso ist es wichtig, wie ich selbst von meinem Feind oder Gegner denke und wie ich mit ihm rede.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 29. Okt 2013, 12:19

onThePath hat geschrieben:Genauso ist es wichtig, wie ich selbst von meinem Feind oder Gegner denke und wie ich mit ihm rede.

Richtig. Die von Jesus geforderte Feindesliebe ist etwas vom Schwierigsten für den Menschen. Täglich haben wir Gelegenheit, sie zu üben, immer dann, wenn wir auf irgendeine Form von Kritik oder Ablehnung stossen.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Di 29. Okt 2013, 12:24

erbreich hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Genauso ist es wichtig, wie ich selbst von meinem Feind oder Gegner denke und wie ich mit ihm rede.

Richtig. Die von Jesus geforderte Feindesliebe ist etwas vom Schwierigsten für den Menschen. Täglich haben wir Gelegenheit, sie zu üben, immer dann, wenn wir auf irgendeine Form von Kritik oder Ablehnung stossen.



Was ich noch mehr überlegen muß, ist der Umgang mit Kritik und Ablehnung.
Man soll sich davor hüten, dass man sich persönlich angegriffen fühlt und sie mit Gleichmut ertragen. Und möglichst nicht verbal zurückschlagen.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 29. Okt 2013, 12:52

onThePath hat geschrieben:Man soll sich davor hüten, dass man sich persönlich angegriffen fühlt...

...und genau das ist ja so schwierig: Die Sache von der Person zu unterscheiden. Wenn ich für etwas kritisiert werde, in dem mein Herzblut steckt, mit dem ich mich stark identifiziere - und z.B. gerade der eigene spirituelle Weg ist so etwas! - dann fällt es schwer, die Kritik sachlich anzunehmen (vielleicht ist sie ja sogar begründet), allzuleicht fallen wir dann in das "Ansehen der Person", unserer eigenen und der des kritisierenden Menschen, und schon haben wir zwei "Feinde" geschaffen die sich nunmehr gegenseitig persönlich angreifen - wobei der eigentliche, sachbezogene Kritikpunkt genauso ausser Sichtweite gerät wie die Liebe.

Kritik mit Gleichmut zu ertragen ist gefordert und sie auch noch mit Gleichmut möglichst objektiv zu prüfen und statt verbalen Schlagabtausch ein aufrichtiges, echtes Gespräch aufzunehmen... das fordert uns Menschen heraus. Es fordert unsere Befähigung zur Liebe heraus und lässt sie im Herzen desjenigen, der sich dieser Herausforderung stellt, anwachsen.

Gewaltfreie Kommunikation ist lernbar! Sie ist im Grunde Teil eines jedes spirituellen Weges - oder sollte es immerhin sein.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Di 29. Okt 2013, 13:52

@erbreich
erbreich hat geschrieben:@Jeffrey mc
Ich weiss nicht, wie du das Wort "jegliche" verstehst, Jeff, für mich bedeutet es dasselbe wie "jede".

Das du das immer noch nicht weißt, wenn ich das hier geschrieben haben, in Punkto wenn "jeglich" falsch verstanden wurde und was ich meinte:
Jeffrey mc hat geschrieben:hast du mein "jeglich" so verstanden, dass du gesagt hast, wo liebe nicht zu finden ist? Wenn ja, und ich würde gerne eine Antwort haben, dann sage ich dir, dass Taten und Worte, die in und aus Liebe geschehen, unterschiedlich sein können (wie Berührungen sein können; jemanden helfen sein kann; etc), wobei ich dich dann bitten würde wenn das "jeglich" anders verstanden hast, dann noch mal auf jenen Beitrag einzugehen (also auf den du letzen antwortetest). Danke

Und falls du es immer noch nicht erkennst: Und ich habe zu verstehen gegeben, dass Worte und Taten, die in Liebe geschehen (und ich habe nicht gesagt "und die in Bösen geschehen" und das auch schon gar nicht gemeint!), unterschiedlich sein können. (Und Worte und Taten, die im Bösen geschehen können auch unterschiedlich sein).
Und dann das:
Jeff: Liebe leben geht nicht mit jeglichem Wort und auch nicht mit jeglicher Tat. Nicht einmal mit jeglichem Gedanken.


Na klar ist nicht verstanden zu werden nicht erquickend. Besonders wenn man es dann noch mal erklärt und wieder nicht verstandenn wird. Aber mal schauen, was du noch sagen wirst, worum ich dich bitte, es zu tun!!

Und wenn du mich dann endlich versanden hast, dass ich mit jeglich nicht "alles" meinte/aussagen wollte, dann noch mal:
Jeffrey mc hat geschrieben:wobei ich dich dann bitten würde wenn das "jeglich" anders verstanden hast, dann noch mal auf jenen Beitrag einzugehen (also auf den du letzen antwortetest). Danke


Nur mal so, worauf du gerne eingehen kannst, wenngleich ich in erster Line von dir wissen wollte, ob du mich nun verstanden hast und ob du dann auf den einstigen Beitrag erneut eingehen könntest: Nur wenn du mich kennst, und weißt, dass ich Christ bin, dann wäre die Frage angebracht, wieso ich das Böse mit Liebe in Verbindung bringe. Oder wenn du mich kennst (oder auch nicht), wäre die Frage "warum können Worte und Taten in Liebe auch Böses rechtfertigen, denn du sagst "jegliche"? Und ich hätte dir geantwortet, dass ich mit jeglich nicht "alle" ausdrücken wollte und es wäre reiner Tisch, was gut wäre, wenn du z.B. nach letzten Beitrag für immer aus dem Forum gehen würdest und anderen erzählen würdest, was du über Jeffreys Aussage hier zu sagen hast, was nicht zwangsläufig wäre. :pray:
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Di 29. Okt 2013, 14:35, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Di 29. Okt 2013, 14:00

onThePath hat geschrieben:Was ich noch mehr überlegen muß, ist der Umgang mit Kritik und Ablehnung.


Bin ich überzeugt, dass mein Beweggrund herzlich war, dies oder jenes zu sagen, so schenkt mir das Sicherheit und Gelassenheit, gerade Kritik und Ablehnung mit Gleichmut zu ertragen.

Es liegt an mir, diese Sicherheit zu erlangen um gerade zu stehen, vor dem andern, der mich in ein schiefes Licht stellt.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon lionne » Di 29. Okt 2013, 14:10

1. Johannes 3,18:
Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.

LG lionne :angel:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Di 29. Okt 2013, 14:15

"Lieber Gott, wenn ich z.B. zu jemanden sage "ich verzeihe/vergebe dir, dass du mich betrogen hast" dann habe ich das mit Worten kundgetan und kann es aus tiefstem Herzen gesagt haben!!! Dein Jeffrey mc. Amen"
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 29. Okt 2013, 16:56

Jeffrey mc hat geschrieben:ich habe zu verstehen gegeben, dass Worte und Taten, die in Liebe geschehen (und ich habe nicht gesagt "und die in Bösen geschehen" und das auch schon gar nicht gemeint!), unterschiedlich sein können. (Und Worte und Taten, die im Bösen geschehen können auch unterschiedlich sein).

Das ist jetzt allerdings eine andere Aussage als die ursprüngliche, die wie folgt lautete:
Als ob Liebe leben nicht in jeglichem Wort und auch jeglicher Tat ginge

Natürlich ist die Palette von Worten und Taten die in Liebe geschehen praktisch unendlich und sehr, sehr unterschiedlich. Da bin ich mit dir durchaus einig. Deine ursprüngliche Aussage lautete jedoch dahingehend, dass jegliches Wort und jegliche Tat in Liebe gesagt und getan werden könnte, und dem, so sage ich, ist eben nicht so.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Di 29. Okt 2013, 17:08

erbreich hat geschrieben:Natürlich ist die Palette von Worten und Taten die in Liebe geschehen praktisch unendlich und sehr, sehr unterschiedlich. Da bin ich mit dir durchaus einig.


Siehe da, du hast es kapiert. Und genau das habe ich dir versucht zu erklären, was du aber mir irgendwie versuchst nicht zu zu lassen oder so, denn ich hasse das Böse wozu die Sünde gehört, und dazu stehe ich die ganze Zeit (bzw. ich hasse das Böse wozu die Sünde gehört nach wie vor), wenngleich du evtl. weiter versuchst aufzudröseln, was immer komplizierter werden könnte, wenngleich ich dir dann noch mal mit anderen Worten zu verstehen gebe, dass ich das Böse und Sünde hasse und die ganze Zeit dazu stehe, und es nicht so gemeint haben kann, was du verstanden hast und irgendwie nicht locker lässt:

erbreich hat geschrieben:Deine ursprüngliche Aussage lautete jedoch dahingehend, dass jegliches Wort und jegliche Tat in Liebe gesagt und getan werden könnte, und dem, so sage ich, ist eben nicht so.


Und ich dir dazu gesagt habe, wie es zu versanden sein soll, als du von Lüge und Mord sprachest.
Und nur mal so: In Liebe kann man so gesehen alle Taten und Worte machen, die möglich sind, während man in der Liebe bleibt.
Und ich habe gesagt, dass ich mit "jeglich" nicht alles meinte von wegen auch Böses zu tun, wobei ich dann ausgewichen bin auf "unterschiedlich" um gerade zu stellen, denn ich hasse das Böse wozu die Sünde gehört und kann es nicht so gemeint haben, wie du nicht locker lässt. Kapiert???
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Di 29. Okt 2013, 17:45

Jeffrey mc hat geschrieben: Kapiert???

Ja.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Di 29. Okt 2013, 17:51

Zu deinem letzten Beitrag hast du mich echt glücklich gemacht: und das ist kein Witz. Danke, danke, danke, danke und noch mals danke. Vielleicht weißt du nicht warum ich so abgehe, aber das ist eine sehr, sehr lange Geschichte. Ich nehme dein "Ja" folgendermaßen im Gesamten so hin: :] :jump: :praise:

Bevor dein "Ja" kam habe ich das hier geschrieben und poste das jetzt: Und noch mals, danke!!! Und weiß Gott, bist du von uns beiden kein Einzelfall, denn ich habe auch schon bei anderen kapiert, wo es vorher nicht so war!!!

erbreich hat geschrieben:Liebe ist interreligiös... es ist durchaus möglich Liebe - oder zumindest: liebevolle Freundlichkeit - auch im Internet zu leben. Das Pochen auf wörtliche Schriftaussagen - egal ob von dieser oder jener Seite - geht an der Liebe vorbei, ja, die Liebe geht an der Verabsolutierung von Worten zugrunde. Weil das so ist, besteht das Reich Gottes auch nicht in Worten, sondern in Kraft (1.Kor 4,20), in der Kraft der Liebe, denn: Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung (Röm 13,10).

Was das wörtliche angeht:
Jeffrey mc hat geschrieben:Als ob Liebe leben nicht in jeglichem Wort und auch jeglicher Tat ginge

Und wie du es sagst, und ich ausdrücken wollte und du es hoffentlich mittlerweile verstanden hast:
erbreich hat geschrieben:Natürlich ist die Palette von Worten und Taten die in Liebe geschehen praktisch unendlich und sehr, sehr unterschiedlich. Da bin ich mit dir durchaus einig.

Und deine Aussage die wir uns teilen (wie es sich herausgestellt hat): ich wollte folgendes wissen dazu:
Jeffrey mc hat geschrieben:Sonst sag bitte genau, warum das so nicht stimmt oder so, denn jenes sage ich, der die Bibel hauptsächlich beim Wort nimmt!! Danke!!!

Also stimmt es aus deiner Sicht!!!

Dann sage ich jetzt: nimmst du die Bibel auch beim Wort?
Und ich sage noch: Das Pochen ist vielleicht wirklich verkehrt, doch auch zum beim Wort nehmen: der erste Brief des Johannes 2 Vers 3 - 5:
"(sieh was zuvor steht)... Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten (und die stehen in der Bibel!!). Wer sagt: ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat."
Und was hier steht, nehme ich beim Wort!!!
Und die Frage, die ich in den Raum stellte: Weiß jemand ob Jesus, der nicht gewaltätig war, mal auf den Tisch haute oder so mit Ernsthaftigkeit gegen Sünde sprach zu Menschen, wie es Jesus beim Teufel machte "Weiche von mir Satan"? Doch mindestens wird er die richtigen Worte zur richtigen Zeit gehabt haben (ob direkte Rede, Gleichnisse, etc)!!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Di 29. Okt 2013, 18:20

@erbreich

Ich bin immer noch dankbar, dass ich meine Wort durch dich letzen Endes nicht bei dir als gegensätzlich oder so weiß. Egal wie es weiter geht im Text, so will ich dir sagen, dass mir gerade in den Sinn kam, dass ich dir sogar die Füße waschen würde, aus der Tatsache heraus, dass du "Ja" sagtest und was für dich vielleicht nicht so erscheint, wie es aber für mich ist, denn ich habe in dieser Form einen richtigen Erfolg und fühle mich nicht als Hand und Fusslos usw. Ich bin dir sehr dankbar!!!
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Johelia » Di 29. Okt 2013, 22:12

Sälü Ämmitauer

Den Teil mit der Interreligiösität zu bearbeiten scheint mir einfacher zu sein, wenn man sich über den Begriff der Liebe einig ist.

Ich schätze Deine Erklärungen sehr. Mir fehlt in den meisten Aussagen aber der praktische Aspekt. Nicht auf Einzelsituationen, sondern auf die Praktikalität in der Gesellschaft.

Die Bibel lehrt uns, dass Liebe auch aus Strukturen, Hirarchien und Regeln besteht. Eine Gemeinschaft kann nicht 100% Bäcker oder 100% Maurer bestehen.
Es brauch von jedem Typ ein paar um das Bild vollständig zu machen. Diese Vielfalt muss zusammen leben können. Das geht ohne gewisse Regeln und Eigendisziplin nicht.

Liebe ist es sein Leben so zu gestalten, dass Mann niemanden belastet.

Sag mal Erbreich,
Was ist Liebe?
lg
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Johelia » Di 29. Okt 2013, 23:27

Die drei 'Arten der Liebe' (Begriffserklärung)

Im Gegensatz zu unserer deutschen Sprache kennt die griechische Sprache, in der das neue Testament geschrieben wurde drei Arten der 'Liebe':

1. Eros (geschlechtliche Liebe)
Eros bedeutet leidenschaftliche Sehnsucht, sexuelles Begehren und Erotik.
Diese Form der Liebe kommt im neuen Testament nicht vor.

2. Phileo / philia ('menschliche' Liebe)
Phileo (philea) bedeutet liebhaben, jemandem wohlgesinnt sein und geht bis zu dem Küssen und Liebkosen als Zeichen herzlicher Verbundenheit (Lukas 7,38, 15,20 usw.).
Es wird für die Liebe Gottes des Vaters zu Jesus verwendet (Joh. 5,20), aber auch für die Liebe zwischen Eltern und Kindern (Matth. 10,37).

3. Agapae / agapao ('göttliche' Liebe)
Mit Agapae (agapao) wird die echte, tiefe, sich selbst aufopfernde Liebe bezeichnet.
Diese geht von der Liebe Gottes zu uns Menschen (Joh. 3,16), weshalb auch Jesus für uns starb, bis dahin, daß wir nicht nur den nächsten Lieben sollen (Matth. 22,39) sondern sogar unsere Feinde (Matth. 5,44).

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Mi 30. Okt 2013, 08:27

Jeffrey mc hat geschrieben:Dann sage ich jetzt: nimmst du die Bibel auch beim Wort?

Ich nehme die Bibel ernst, sie ist mir ein wertvoller Berater und Begleiter fürs Leben, absolutistische, dogmatische Buchstabenhörigkeit aber lehne ich für mich ab. Ein prägendes Wort ist mir diesbezüglich die Aussage Pauli, dass das Reich Gottes nicht im Wort bestehe, sondern in Kraft. (1.Kor 4,20)
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Mi 30. Okt 2013, 09:00

Johelia hat geschrieben:Mir fehlt in den meisten Aussagen aber der praktische Aspekt. Nicht auf Einzelsituationen, sondern auf die Praktikalität in der Gesellschaft.

Wenn ein Leben der Liebe - und über sie diskutieren wir hier - in einer Gesellschaft nicht oder schwer praktikabel erscheint, dann mangelt es einer Gesellschaft an Bereitschaft zur Liebe. Denn die wahrhaft Liebenden sind wie Jesus "nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin" (Joh 17,16) und deshalb liebt eine solche Gesellschaft die Liebenden nicht (s. Joh 15,19). In einer Gesellschaft, die die Liebe und die Liebenden ignoriert (oder gar hasst, wie es Jesus sagt), da ist der wahre Weg tatsächlich schwer praktikabel. Das hat Jesus jedoch nicht daran gehindert, die Liebe zu leben. Und auch spätere Nachfolger wie beispielsweise Franziskus von Assisi liessen sich durch die Schwere der Praktikabilität des Weges nicht davon abhalten, ihn zu gehen.

Den Teil mit der Interreligiösität zu bearbeiten scheint mir einfacher zu sein, wenn man sich über den Begriff der Liebe einig ist.

Ja, das ist richtig.

Die Bibel lehrt uns, dass Liebe auch aus Strukturen, Hirarchien und Regeln besteht.

Es ist in meinem Verständnis nicht die Liebe, die aus Strukturen, Hierarchien und Regeln besteht, diese sind vielmehr eine Notwendigkeit wegen der Verhärtung unserer Herzen, die Liebe kann sich aber - weil sie die Herzensverhärtung erkennt - der Strukturen, Hierarchien und Regeln bedienen. Allerdings muss sie dabei sehr vorsichtig und bewusst sein, andernfalls geschieht dies, dass der Mensch den Regeln dient, anstatt die Regeln dem Menschen (worauf Jesus aufmerksam gemacht hat, dort, wo er Regeln relativierte).

Diese Vielfalt muss zusammen leben können. Das geht ohne gewisse Regeln und Eigendisziplin nicht.

Einverstanden. Wobei ich die Befähigung zur Eigendisziplin als ein Ergebnis des in der Liebe wachsenden Herzens verstehe.

Sag mal Erbreich, Was ist Liebe?

Liebe ist... das, worin ich lebe und was ich täglich neu mit der Welt (Gesellschaft) zu teilen versuche.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon lionne » Mi 30. Okt 2013, 16:38

Mir persönlich widersteht schon der Thread-Titel (Liebe ist interreligiös).
Was heisste denn nun 'interreligiös'?
Schauen wir mal im Duden nach; da heisst es beispielsweise:
Adjektiv - zwischen den Religionen bestehend, unter Beteiligung von Vertretern verschiedener Religionen stattfindend
Beispiele:
•interreligiöser Dialog
•interreligiöse Ehe / Heirat
•interreligiöse Gespräche
•ein interreligiöses Treffen
Nun gut. Wenn ich diese Definition als Grundlage nehme, ist es einleuchtend: es gibt die interreligiöse Liebe. Wie viele Partner gibt es, die sich lieben und verschiedenen Religionen angehören und u.U. auch heiraten!
Dass nun die Liebe grundsätzlich 'interreligiös' ist, möchte ich aber bezweifeln! Da brauchen wir gar nicht weit zu schauen, bzw. zurück zu schauen.
Von daher ist für mich die Frage, ob die Liebe interreligiös ist, beantwortet. Nein sie ist es nicht; Liebe besteht nicht grundsätzlich zwischen den verschiedenen Religionen; kann es durchaus geben, ist aber nicht grundsätzlich so.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Mi 30. Okt 2013, 21:00

erbreich hat geschrieben:Liebe ist... das, worin ich lebe und was ich täglich neu mit der Welt (Gesellschaft) zu teilen versuche.


Das um 10.00h von dir geteilte, über die Liebe, hat mich sehr gefreut.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 30. Okt 2013, 21:17

erbreich hat geschrieben:
Jeffrey mc hat geschrieben:Dann sage ich jetzt: nimmst du die Bibel auch beim Wort?

Ich nehme die Bibel ernst, sie ist mir ein wertvoller Berater und Begleiter fürs Leben, absolutistische, dogmatische Buchstabenhörigkeit aber lehne ich für mich ab. Ein prägendes Wort ist mir diesbezüglich die Aussage Pauli, dass das Reich Gottes nicht im Wort bestehe, sondern in Kraft. (1.Kor 4,20)

Abgesehen davon, dass ich die Bibel auch ernst nehmen, scheinst du Kor beim Wort zu nehmen, wie ich, was mit Buchstabenhörigkeit nichts zu tun hat, wenn man beim Wort nimmt!! Aber wer hat bezüglich der Bibel schon so den Durchblick, dass er im Glauben ausgewachsen sein wird zu Lebzeiten: richtig: keiner (und ich meine nicht, dass er gut dabei ist!, wenn ich sage nicht ausgewachsen zu sein)!!! Wenn du mich direkt verstehen kannst, dann nimmst du ja auch nicht beim Buchstaben!! Und ich habe dich auch beim Wort genommen und nicht beim Buchstaben. Naja, schade, dass sich kein Dialog ergeben hat über die Gebote, die geschrieben stehen. Etc. :pray:

Was sollen denn die Buchstaben aussagen? Und hast du ein Beispiel, wenn du schon davon redest? Also ich nehme beim Wort, solange es sich nicht ein Gleichnis etc ist! Und dich beim Wort nehmen hat funktioniert.

Folgendes wird immer mehr OT und werde ich höchstens weiter behandeln im OT-Thread, wenngleich ich hier den Grundstein lege, fall jemand im OT-Thread darüber reden möchte: in diesem Thread tue ich es nicht!!! Mmmh, Wort, Buchstabe...mmhhh vielleicht sagen dann irgendwann welche: Buchstenabanlitz. Dann Buchstabenbruchteil, ... (oh, ich musste daran denken, dass es immer kleiner geht, wie es der Cernversuch zeigte, und dass aus was ganz kleinem das ganze Universum für mache enstanden ist... mmhh Gott ist das A und O...: ABER HIER EGAL UND WER WILL KANN DARÜBER NACHDENKEN. ICH MACHE HIERZU EINEN PUNKT.) Und ich habe mal ein Spiel gemacht, übrigens hier zu finden im Spiele Thread, das über Buchstaben ist, aber wo ich schon sagte, dass die Geschichte nicht ausgehebelt werden sollte, da man beliebig zuordnen kann. Doch ich habe diese Buchstabenordnung nie genutzt um die Bibel zu verstehen (oder dich, erbreich, hier)!! Und: eindeutig, dass Jesus der Weg zum Vater ist, oder dass wir das Gute nicht Böse und das Böse nicht gut nennen sollen, und ansonsten der Heilige Geist beim Verstehen hilft bzw. es von Menschen gesagt bekommen, die es verstanden haben auch durch den Heiligen Geist oder nicht. Wobei es dann diejenigen gibt, die unterschiedliches aus der Bibel aus den Grundlagen ersehen oder so, weil sie nicht beim Wort nehmen und z.B. Überschneidungen haben können in Befürwortung von Homosexualtiät.. MMMaaaaa. PUNKT! :pray:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Do 31. Okt 2013, 12:34

Ich verstehe POW wenn er sagt ein liebender Gott würde nicht die Erstgeborenen Ägyptens töten.

Das gleiche ist mit der Sinnflut.

Da ersäuft Gott die ganze Menschheit (bis auf Noah)

Das ist ein Massenmord gegen den das dritte Reich gar nichts wäre.

Ich meine jedoch daß das Gottesbild im Alten Testament falsch ist.

Jesus hat dieses falsche Gottesbild korrigiert und uns das Bild eines liebenden Gottes gebracht.

Für mich ist Jesus der "Erretter" weil er uns von unseren Irrtümern und von diesem falschen Gottebild befreit hat (jedenfalls hat er die von ihren Irrtümern befreit die bereit waren zu lernen)

und übrigends Jeffrey Mc meint: "Gott haßt die Sünde"

lieber Jeffrey: Gott ist die bedingunslose Liebe

er haßt nicht, er haßt nichts und niemanden.

Haß ist eine niedere Emotion (von Dämonen etwa)

Da hast Du ein falsches Gottesbild lieber Jeffrey!

Ich meine jedenfalls, sollte es in Ägypten zu solchen Sachen gekommen sein, dann waren sie vermutlich nicht von Gott.

und übrigends: Bitte erklären nicht belehren!

Eure Bibelzitate sind Verweise aber keine Erkärungen.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 31. Okt 2013, 12:43

sternenkind56 hat geschrieben:Ich meine jedoch daß das Gottesbild im Alten Testament falsch ist.

Jesus hat dieses falsche Gottesbild korrigiert und uns das Bild eines liebenden Gottes gebracht.



Hm,
bedenklich finde ich, wenn man nicht akzeptiert, dass das Böse existiert und von Gott zumindest zugelassen ist.

Keine Frage: Gott handelt nicht böse, aber Böses geschieht, Leid und Tod, Ungerechtigkeit, Krankheit, Not usw.

Man kann nicht einfach sagen, Gott handele böse. Er hat schon feste Gesetzmäßigkeiten, dass etwas totbringendes geschehen kann. Und der Pharao war mehrfach gewarnt vorher.

Manchmal greift Gott sogar übernatürlich ein und verhindert Tod und Leid.
Andererseits hat er nicht verhindert, dass Satan Hiob entsetzlichen Schaden jeder Art zufügte.
Und selbst Satan ist immer unter der Kontrolle Gottes. Und Gott hat immer alles im Griff.


Man mache es sich nicht so einfach, über Gott zu richten oder sich etwas zusammen zu reimen.

lg, oTp
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Do 31. Okt 2013, 13:06

sternenkind56 hat geschrieben:Jesus hat ....


....gesagt:

Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.
Luk. 16,31


Jesus selbst ist der Beweis von der Liebe Gottes ersichtlich am Kreuz.

Heute spricht man ja viel davon, dass die Leute bei Gewalt einfach wegschauen. Gott hat sein Volk leiden sehen und hat ihm geholfen. Zuerst mit zureden der Peiniger durch Mose und als alles nichts half so wie es geschrieben steht. Gott hätte ohne reden diese Quäler und Schinder seines Volkes mit dem Hauch seines Mundes töten können. Doch Gott ist auch sehr geduldig und langmütig. Aber es hat alles seine Zeit und seine Grenzen.

Richtig denken benötigt viel Zeit. Es lohnt sich über den Gott der ganzen Bibel nachzudenken.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Do 31. Okt 2013, 16:25

@Schoham: ich sage nicht daß Gott böse handelt.

Ich sage diese handlung die Erstgeborenen in Ägypten sterben zu lassen oder was auch immer war wohl nicht von Gott.

Gott würde das eben nicht machen daß er diese unschuldigen Erstgeborenen sterben läßt.

Es gibt übrigends auch die Ansicht der Gnostiker daß der Gott der frühen Juden nicht Gott ist eben wegen dieser Sachen.

gemäß der Ansicht der Gnostiker war es erst Jesus der uns Gott gebracht hat.

Leider wurden in der Geschichte der Christenheit viele wohlbegründete Ansichten unterdrückt und sie werden oft auch heute noch weggeschoben.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Do 31. Okt 2013, 16:28

Schoham hat geschrieben:Richtig denken benötigt viel Zeit. Es lohnt sich über den Gott der ganzen Bibel nachzudenken.


Es hat mich auch viel Zeit gekostet richtig zu denken.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon sternenkind56 » Do 31. Okt 2013, 16:36

onThePath hat geschrieben:Pow, Du bist eine pauschalisierende Dreckschleuder. :lol:

Damit rammst Du höchstens Deine Gesinnung in Grund und Boden.

Mich würde mal interessieren, was für einen Gott Du Dir zurechtreimst-

lg, oTp


und Du meinst Du hast die Weisheit mit dem Löffel gefressen lieber OnthePath?

Pow ist in seinem Gottesverständnis sehr weit das kannst Du daran erkennen wenn er sagt Gott würde es nicht machen daß er alle Erstgeborenen umgkommen läßt.

Andere glauben blind die Lehrmeinung die ihnen vorgesetzt wird.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Schoham » Do 31. Okt 2013, 16:51

Aber schau mal liebes sternenkind

Der Herr Jesus hat ja gerade auf Mose hingewiesen und auch auf Abraham, dass Er selber vor Abraham war. Und von Abraham lesen wir in der Schrift, dem alten Testament. Damit wollte ich aufzeigen, dass wir eben Jesus Christus nicht vom Rest der Bibel abtrennen können. Was wir können und sollen ist Gott bitten uns Einsicht zu schenken und Erkenntnis. Ich kann dich und andere schon verstehen, sehr gut sogar. Wir wollen einen lieben Gott und es stimmt auch, dass Er die Liebe Ist. Doch eben da müssen wir gut nachdenken damit wir verstehen warum Gott auch ein Gott des Zornes und der Strafe ist. Gott hat alles in Seiner Hand und er weiss alles und sieht alles. Wir sind nur Menschenkinder und sehen und verstehen desshalb auch nicht das Ganze. Vertrauen dürfen wir Gott auch wenn so vieles für uns dagegen spricht. Uns immer wieder da durchringen...
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 31. Okt 2013, 17:06

Pow ist in seinem Gottesverständnis sehr weit das kannst Du daran erkennen wenn er sagt Gott würde es nicht machen daß er alle Erstgeborenen umgkommen läßt


Ach, sternenkind,
So kritiklos kann man Pows Ansichten nicht schlucken.

Ich fresse Weisheit nicht mit dem Löffel, sondern versuche, dass sich keine vergifteten Irrtümer in mich einschleichen.

Und einer dieser Irrtümer ist der der esoteriker, dass der Gott des AT ein anderer sei als der Gott von Jesus.
Sozusagen ein zorniger Wald und Wiesengott, und der des NT sei wenigstens wie ein Kuschelbär.

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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon erbreich » Do 31. Okt 2013, 17:37

onThePath hat geschrieben:Und einer dieser Irrtümer ist der der esoteriker, dass der Gott des AT ein anderer sei als der Gott von Jesus.

Es gibt nur einen Gott. Wer von dem einen und dem andern Gott spricht, der spricht von Göttern, nicht von Gott.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon onThePath » Do 31. Okt 2013, 17:40

erbreich hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Und einer dieser Irrtümer ist der der esoteriker, dass der Gott des AT ein anderer sei als der Gott von Jesus.

Es gibt nur einen Gott. Wer von dem einen und dem andern Gott spricht, der spricht von Göttern, nicht von Gott.


Klar, und gerade die Esoterik hat zahlreiche Götter.
Angebliche Erzengel, Geistführer, hohe Wesen, usw.
Aber feststellen kann man oft, dass Menschen, auch Esoteriker, Jesus gut finden aber Probleme mit dem AT haben.

Viele Götter hat der Hinduismus und im Buddhismus besonders der Tantrismus.

Es wird auch eingewendet, dass die Katholiken eventuell die Heiligen verehren wie Götter.

Die nordischen und römisch-griechischen Götter kann man eh nicht ernst nehmen.

lg, oTp
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 1. Nov 2013, 18:09

POW hat geschrieben:Du, der du hier ja nicht müde wirst, deine auserwählte Standhaftigkeit im Glauben und der Bibel unentwegt zu verkünden, dir dürfte es also wenig schwerfallen, hier mit einem einfach Ja oder Nein zu antworten!


Stellungnahme zu dem Zitat, dass ansonsten im OT-Thread weitergeführt werden kann: und nicht hier! hat geschrieben:ich bin nicht wirklich müde geworden (momentan geht es, doch habe ich einst mal viel, viel mehr geschrieben und so). Doch ihr ward einst so fleißig: Das hab ich in einem anderen Forum gesehen (ich habe mal nachgeschaut: die die Bibel hauptsächlich beim Wort nehmen haben es wahrlich schwer mit denen die die Bibel hauptsächlich nicht beim Wort nehmen und letzten Endes überall zu finden sind, und ihre Festlegung vertreten, denn sie waren sehr, sehr fleißig. Und bis hier her für mich gekommen zu sein, hat es viel Zeit und Energie gekostet. Und: dass mal Ruhe einkehren kann oder so gab bislang so nicht, von Bibel hauptsächlich nicht beim Wort Nehmer zu Bibel hauptsächlich beim Wort Nehmer, über den Fakt, dass die scheinbar Auserwählten, die die Bibel verstünden ohne sie hauptsächlich beim Wort zu nehmen, deren Wahrheit den vermeindlich nicht Auserwählten mal sagen (anstelle sie nur auszulachen usw.*) wie es Thomas Millack mal kurz anfing mit Adam und Eva oder wie es mit der Befürwortung von Homosexualität sei, wie es hauptsächlich die tun, die die Bibel nicht beim Wort nehmen (hier wird diskutiert, was aber auch schon Bibel hauptsächlich nicht beim Wort Nehmer und die die es auch so tuen würden, würden sie gläubig, untereinander taten), wobei ich noch aufzeigen möchte, dass ich letzen Endes als Bibel hauptsächlich beim Wort Nehmer auch so ziemlich alles gesagt habe warum die Bibel hauptsächlich wörtlich genommen ein Bestand hat, trotz z.T. heftiger Diskussionen, wobei ich auf die Bibel zurückgegriffen habe, da sie die Grundlage ist und so, und Ruhe über den Fakt, dass die Evolutionstheorie immer noch eine Theorie ist: Evolutionstheorie kann nicht aufzeigen wie etwas aus NICHTS entsteht oder wie X zu Y wird, wenngleich ich mir vorstellen könnte, dass zum Konstrukt der Evolutionstheorie und was dazugehört, gehören könnte, wie z.B. eine Größe vom Kind zu nehmen und zu sagen es sei dann Null, wobei dann der Zuwachs, das aus dem Nichts wäre. Ja, vielleicht total falsches Beispiel, doch werden sie nicht drum herum kommen, zu sagen, woher sie eine Rechnung haben oder woher sie sie herleiteten, wenn sie es keinen zeigen können und weil sie es selber nicht gesehen haben usw, was ich eben aufzählte. Und dann sagen viele: ich glaube nur was ich sehe. Ja, und Rechnungen können geschickt sein, zueinander passen, sind "sehbar im Kopf" oder so und können trotzdem letzen Endes eine Lüge sein!!

*Und dann noch mal den Verweis auf Toleranz die Kreos auslacht usw. :pray:
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Re: Liebe ist interreligiös

Beitragvon Johelia » Sa 2. Nov 2013, 10:55

erbreich hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Und einer dieser Irrtümer ist der der esoteriker, dass der Gott des AT ein anderer sei als der Gott von Jesus.

Es gibt nur einen Gott. Wer von dem einen und dem andern Gott spricht, der spricht von Göttern, nicht von Gott.


Sali Ämmitauer

Im Grundsatz und sehr oberflächlich betrachtet könnte man eventuell zustimmen, wenn man zu faul ist der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Ich schaue mir jedoch die Früchte eines Gottes an um zu erkennen ob es mein GOTT von Abraham, Isaak und Jakob ist oder einer der Götter (Götzen) die die Menschen sonst noch so anbeten.

Längst nicht jeder Götze der von der Ökumene als Gott bezeichnet wird ist auch mein GOTT von Abraham, Isaak und Jakob.
Hier liegt die neuzeitliche Verführung Satans, der mit Esoterik und Ökumene die Menschen belügt und ihnen den Weg zum Heil versperrt.

lg
:praise:
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